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Obst- und Gartenbauverein Höfingen e.V.   


Im Jahre 2010 haben wir bisher folgende Aktionen durchgeführt:

Durch Anklicken der Bilder werden diese auf die Originalgröße vergrößert.

 

Ein Abend unter Freunden

Unter dem Motto "Ein Abend unter Freunden" trafen sich am 27. November 2010 die Mitglieder des Liederkranzes und des Obst- und Gartenbauvereins Höfingen im ev. Gemeindehaus.

Um 18.00 Uhr begrüßten die beiden Vorsitzenden Peter Feucht und Willy Brösamle die Gäste. Klaus Kies moderierte für unsere Gäste den bunten Abend im weiteren Verlauf.

Die Gäste fanden auf dem Tischen Gebäck in Form von Äpfel, Birnen, Notenschlüssel, Noten und dem Gruß aus der Küche mit Griebenschmalz und Weißbrot.

Nach einem Gesangsvortag des Liederkranzes wurde die Kürbiscremesuppe serviert. Im Anschluß hörten wir eine weiteren Ohrenschmaus des Liederkranzes worauf alle Gäste einen großen Hunger verspürten und das Buffet wurde eröffnet.

Die musikalische Umrahmung übernahm unser Alleinunterhalter Wolfgang Häfele.

Nachdem sich alle gestärkt hatten folgte ein weiterer Höhepunkt (Augenschmaus) mit den 4 Tanzmariechen der Gesellschaft Engelberg.

Überraschender Weise kam mit dem Dessert die Putzfrau und wollte ihre Reinigungstätigkeit aufnehmen. Alle Gäste mussten kurzfristig die Beine heben, damit nass gewischt werden konnte.

Mit Musik und Tanz neigte sich ein gelungener Abend dem Ende zu. Dank sein nochmals unserem Koch Fritz, Martin unserem Kürbiskönig für den gestifteten Kürbis zur Suppe und den vielen fleißigen Helferinnen und Helfern die zum guten Gelingen beigetragen haben.

Hier jetzt die Bildergeschichte zu dem gelungenen Abend.

Es begann am Freitag Abend, dem 26.11. Die verzehrbare Tischdekoration wurde ausgestochen und vorsichtig auf die Backbleche gesetzt. Während die einen sich um die Dekoration kümmerten, ...
... wurden an anderer Stelle bereits die Zutaten zur Kürbissuppe vorbereitet Als alle Backbleche voll waren, ... ...wurden sie zum Backen in den Ofen geschoben..
Dann war Warten angesagt. Endlich waren die Äpfel, Birnen, Notenschlüssel und Noten gebacken ... ... und ohne Bruch zu machen in Behälter verstaut.
Am Freiteg Abend, dem 27.11. wurde dann nachmittags der Saal geschmückt. Dann konnten die Gäste kommen. Hier begrüsst unser Willy den Musiker Wolfgang Häfele, der uns den Abend über mit Musik begleiten sollte. Zu Beginn der Veranstaltung, sang uns der neue gemischte Chor des Liederkranzes ein Ständchen, ...
... das uns auf den weiteren Abend einstimmte. Während im Saal die Feier fortging, wurden hinter den Kulissen die letzten Vorbereitungen für das Abendbuffet abgearbeitet. Das Weißbrot mit dem Griebenschmalz fand seine Liebhaber.
Dann wurde die Kürbissuppe aufgetragen Nach der Suppe wurde noch ein Ständchen gesungen und dann durften alle Gäste aufstehen ... ... und sich zum warmen Buffet begeben.
Dort wurde ihnen von unserem Küchenmeister und seinen Helfern ... ... das Abendessen auf die vorgewärmten Teller aufgelegt. Es gab Kartoffelgratin, Spätzle, ...
... glasierten Schweinebraten und Prinzessbohnen im Speckmantel. Jeder durfte sagen, ob er etwas mehr, oder doch lieber etwas weniger aufgeladen bekommen wollte. Es schmeckte allen ganz vorzüglich - wir haben jedenfalls bisher noch nichts Negatives gehört.
Zum Abschluß gab es dann noch eine Nachspeise bestehend aus Pannacotta mit Erdbeermark. Zwischendurch sorgten fleißige Helfer für den Nachschub an Getränken. Danach folgte einer der Höhepunkte des Abends.
Die Tanzmariechen des Karnevalvereins ... ... Engelberg sorgten mit ihren Tanzdarbietungen ... ... und fetziger Musik für Stimmung im Saal.
Die Darbietung der jungen Mädchen hat allen im Saal gefallen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Als nächster Programmpunkt erwartete uns eine Putzfrau, ...
... die uns mit ihren Erlebnissen ... zu Tränen rührte - allerdings nicht zum Weinen, sondern wir haben Tränen gelacht. Zum Abschluss des Programmablaufes durften die beiden Vorsitzenden der Vereine ...
ihre Mannschaft vor- und deren Besonderheit herausstellen. Danach fing der gemütliche Teil des Abends .. ... bei Musik mit Wolfgang Häfele und Wein an. Gegen Mitternacht waren dann alle glücklich und zufrieden heimgegangen.

Kürbisgeister schnitzen

Am Sonntag, dem 26. September bot der OGV seinen Höfinger Mitbürgern Gelegenheit, sich auf Halloween einzustimmen. Wir luden zum "Schnitzkurs Kürbisgeister" ein. Unser "Vize President"Martin Rudorfer stellte uns eine Menge Kürbisse aus seinem eigenen Anbau zu Verfügung und unsere Schriftführerin Frau Bettina Brösamle besorgte die fachkundige Beraterin im Kürbisgeister Schnitzen Frau Sabine Jenter. Auch das notwendige Schnitzwerkzeug sowie die Arbeitstische wurden bereitgestellt.

So konnten sich die eingefundenen Kürbisgeist-Freunde nach einer kurzen Einleitung ans Werk machen. Es waren nicht nur Kinder mit ihren Eltern, sondern auch Jugendliche oder Großeltern eifrig am dabei, Bildvorlagen von Schablonen auf Kürbisrohlinge zu übertragen. Dann wurde der Kürbis mehr oder weniger künstlerisch geöffnet, das weiche Fruchtfleisch entfernt und dann begann die diffizile Kleinarbeit um die feinen Strukturen aus dem Kürbis herauszuarbeiten.

Während draußen die Arbeit in vollem Gange war, waren drinnen in der Küche die Heinzelmänner dabei, für den nächsten Programmpunkt zu sorgen. Mit handfesten Maschinen ging es daran, den aus vielen Speisekürbiswürfeln mit besonderen Gewürzen gekochten Eintopf in eine herrlich sämige Kürbissuppe zu verwandeln. Wir sehen unseren Zauberkoch Fritz Grillparzer, wie er eine Terrine Kürbissuppe überreicht.

Wie man leicht erkennen kann, hat die Suppe allen Gästen wohl geschmeckt. Im Freien wurde derweil der große Speisekürbis geschlachtet und stückweise an Interessierte verschenkt. Den Jüngsten Teilnehmern ward es bald zu langweilig, aber sie fanden eine interessante Nebenbeschäftigung.

So verging die Zeit wie im Fluge. und nach 17:00 Uhr verließen die letzten Besucher unser Kürbisfest.


Augenveredelung (Okulation)

Am Samstag, dem 4.September trafen sich einige Obst- und Gartenbaufreunde auf unserer Obstbauwiese, um sich in die Geheimnisse der Okulation einweihen zu lassen. Einige hatten ihre im Frühjahr durch Kopulation (Pfropfen) veredelten Apfelbäumchen mitgebracht. An einem Exemplar konnten wir erkennen, dass das Pfropfen nicht erfolgreich war und die Unterlage seitlich als Wildling ausgetrieben hatte.

Hier konnte unser Fachwart Hannes Auzinger uns die Veredelung per Okulation zeigen. Er erklärte uns natürlich zunächst das theoretische Wissen zu dieser anderen Art der Baumveredelung: Okulation ist die Art der Pflanzenveredelung, bei der vom Edelreis nur eine ruhende Knospe („Edelauge“) verwendet wird. Dieses Auge der Edelsorte wird mit einem kleinen Stück der umgebenden Rinde in die Unterlage eingesetzt.

Die Rinde der Unterlage muss für die meisten Okulationsmethoden gelöst werden. Dies Verfahren, die das Auge "hinter die Rinde schiebt", ist nur in der Vegetationsphase anwendbar, denn zu dieser Zeit ist das Kambium zwischen Rinde und Holz im Wachstum und es entsteht ein dünner Film aus nur schwach verbundenen Zellen. Dieser Zeitraum erstreckt sich von Ende Mai bis September. Das Wetter spielt hierbei eine erhebliche Rolle, da eine stärkere Trockenheit das Anwachsen des Auges verhindert. Gegebenenfalls muss man entsprechend gießen. Dies ist so lange nötig, bis das Auge angewachsen ist.

Bei der eigentlichen Okulation wird das Auge mit dem Okuliermesser flach in einer Länge von ca. 1–2 cm aus dem Edelreis herausgeschnitten. Vorteilhaft ist, wenn man am Edelauge einen kleinen Blattstiel belässt, an dem sich das kleine Edelauge besser in die Hand nehmen lässt und der später der Erfolgskontrolle dient. Danach wird an der Unterlage mit einem sehr scharfen Messer ein Schnitt ausgeführt, der die Rinde so löst, dass das Edelauge entsprechend eingesetzt werden kann. Hierfür werden an den für diese Arbeit hergestellten Messern spezielle Zungen zum beschädigungsfreien Lösen der Rinde verwendet.

Die Veredlung muss nun verschlossen werden, entweder mit Folienband oder Bast, um sie vor Schmutz, Austrocknung und mechanischer Verletzung zu schützen. Der Verschluss drückt das Auge fest an das Kambium der Unterlage und gewährleistet so ein schnelles Anwachsen, welches bei günstiger Witterung nach 14 Tagen geschehen ist. Der Veredelungsvorgang sollte so rasch wie möglich vonstatten gehen, damit die Schnittstellen und besonders das Edelauge nicht antrocknen.

Ein bis drei Wochen nach der Okulation sieht man am Blattstiel, ob die Veredelung gelungen ist. Wenn der Blattstiel noch prall und hell aussieht und bei leichter Berührung abfällt oder schon von selbst abgefallen ist, kann man die Veredelung als gelungen bezeichnen. Die erfolgreiche Verbindung der beiden Kambium-Anteile versorgt das Edelauge mittlerweile mit Nährstoffen und der alte Blattstiel kann zuerst noch Wasser erhalten; gleichzeitig aber beginnt an der Abwurfstelle des Blattes die übliche Abtrennung durch weitere spezielle Gewebebildung, bis der Stiel schließlich abfällt. Ist jedoch der Blattstiel eingetrocknet (Aussehen dünn und dunkel) und fällt er auch bei einer leichten Berührung nicht ab, ist die Veredelung nicht gelungen: Das Auge konnte keine Verbindung mit dem Kambium der Unterlage herstellen; in diesem Fall ist jedoch eine Nachveredelung noch möglich.

Nach dieser wissenschaftlichen Erklärung schritt er dann zur Tat und zeigte uns, wie dies in die Praxis umzusetzen ist. Es war ein lehrreicher Samstag Vormittag und alle OGV-Freunde gingen mit vielen Anregungen für ihre zukünftige Arbeiten heim.


Sommerfest 2010

Vom 7. bis 9. August fand unser traditionelles Sommerfest auf dem Höfinger Rathausplatz statt.Nach dem Fassanstich durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Herrn Günter Schöck konnte das Fest beginnen. Schönes Wetter und leckere Spezialitäten, wie handgeschabte Spätzle und Riesenapfelpfannkuchen, lockten auch in diesem Jahr neben den Höfingern selbst Besucher von nah und fern an.

Am Sonntag spielte zum Frühschoppen die Leonberger Guggenmusikkapelle "Leo Valentinos" und parallel zu unserem Sommerfest fand auch wieder der Kunstmarkt rund um Hörnsteins Höfle statt. Die Besucher waren zahlreich und so mancher ließ den Tag in fröhlicher Runde auf dem Rathausplatz ausklingen. Der diesjährige Seniorennachmittag am Montag wurde von der Firma Wöhr Tours in Weissach mit einem Verzehrgutschein je Rentner unterstützt. Hierfür möchten wir uns nochmals recht herzlich bedanken.

Ebenso bedanken möchten wir uns bei allen Besuchern, die den Weg zu uns gefunden haben sowie bei allen Helfern, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz das Fest erst ermöglicht haben.

Vorbereitung zum Fest Fassanstich Unsere Gäste am Samstag
Leo Valentinos beim Frühschoppen Unsere Gäste am Sonntag Mittag Das reichlich bestückte Kuchenbuffet
Der volle Kurfiss-Keller Wegen eines Regenschauers wird es noch voller An der Kasse
Riesenapfelpfannkuchen Unsere Gäste am Sonntag Nachmittag Unsere Gäste am Montag

Sommerschnittkurs 2010

Am Samstag, dem 17. Juli 2010 führten wir unseren diesjährigen Sommerschnittkurs auf unserer Obstbauwiese in Höfingen durch. Etwa 20 Mitglieder fanden sich um 9:00 Uhr an unserer Obstbauhütte ein, um die Arbeiten mitzuerleben.

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr die Kirschbäume vorgenommen hatten, waren in diesem Jahr die Apfelbäume an der Reihe. Da waren einige dabei, die beim Winterschnitt zu gnädig davongekommen waren, und deshalb eine besonders dichte Krone aufwiesen.

Also starteten unsere zwei Fachwarte Hannes und Horst Ihre Aktivitäten an dem ersten Baum - hier rechts zu sehen.


Schon nach kurzer Zeit lagen schon so viele Zweige und Äste am Boden, dass es notwendig war, die eifrigen Fachwarte an ihre eigene Vorgabe zu erinnern, nicht mehr als maximal 30% eines Baumes bei einem Schnitt wegzuschneiden. Dabei fielen nicht nur Zweige und Äste vom Baum, sondern auch so mancher guter zukünftiger Apfel. Nach dem Schnitt entsprach allerdings das Ergebnis inem gut geschnittenen Baum, der Licht und genügend Luft in seiner Krone hat, wie es sich gehört. Da kann auch jeder Laie erkennen, dass zwischen dem Bild oben rechts und unten rechts doch ein gewaltiger Unterschied ist.


Unser Horst nennt so etwas: Frucht an den Baum dranschneiden. Danach mussten noch einige weitere Bäume Aste und Äpfel lassen. Es durften auch die Nichtfachleute einmal die Schere in die Hand nehmen und ihr gerade erworbenes Wissen in die Tat umsetzen. Zum Schluss war der Anhänger voll mit abgeschnittenen Ästen und unsere Fachwarte geschafft.


Links ein gutes Beispiel für einen guten Obstbaumschnitt, bei dem der Fruchtansatz wegen des gelungenen Winterschnitts hervorragend gediehen ist. Rechts will Hannes nicht eine Flugübung demonstrieren, sondern er erklärt den Damen den Unterschied zwischen steil hochwachsenden Wassertrieben und den waagrecht wachsenden Fruchtästen.


Nach getaner Arbeit durften sich alle Teilnehmer am Sommerschnittkurs vor dem Heimweg stärken. Es gab zum Trinken einen Holunderblütensaft, der mit Mineralwasser vermischt eine belebende Wirkung auslöste. Zum Essen hatten wir ein selbsthergestelltes Käsegebäck bereitgestellt, das bei allen gut ankam.


Bei dieser gemütlichen Runde wurde dann das neueste Projekt des OGV Höfingen vorgestellt: Das Wildbienenhotel. Man sollte sich von dem Namen nicht verleiten lassen und nur an Bienen denken. Hier wird ein Wohnort für alle Nutzinsekten geschaffen. Dazu gehören auch Ohrwürmer, Wespen, Hummeln und weitere Nützlinge. Nachdem unsere Imkerin von Höfingen weggezogen ist, war ein Ersatz für ihre Bienenvölker notwendig. Deshalb haben wir uns entschlossen, der Natur ein Bischen nachzuhelfen und den Nützlingen eine Heimat u bieten.



Sternwanderung des Kreisverbandes 2010

Am 11. Juni 2010 fand in Herrenberg-Kuppingen die 19. Sternwanderung des Kreisverbandes des Obst- und Gartenbauvereine Böblingen statt. Der OGV Höfingen nahm mit 9 Mitgliedern an dieser Veranstaltung teil. Der Eingancsbereich der Kuppinger Mehrzweckhalle war mit Sommerblumen geschmückt und wir wurden vom Vorstand des Kuppinger OGV begrüsst. Dann wurden die ca. 200 Teilnehmer der Sternwanderung in drei Gruppen aufgeteilt. Es gab eine Gruppe, die Renaturierungsmaßnahmen im Rahmen einer Umgehungsstraße besichtigte. Eine zweite Gruppe besuchte einen Obstgarten und die dritte Gruppe wurde im Ort mit der 1050 jährigen Geschichte von Kuppingen vertraut gemacht.

Nach der Wanderung trafen sich alle Teilnehmer zum Mittagessen in der Halle bei fröhlicher Blasmusik. Um 13:30 Uhr begrüsste unser Kreisvorsitzender Helmut Plaz die anwesenden Kreismitglieder. Dann wurden die Mostkönige 2010 bekanntgegeben.


Hauptversammlung des Landesverbandes LOGL 2010

Am Sonntag, dem 20. Mai 2010 lud der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Badenwürttemberg e.V. seine Mitgliedezur Jahreshauptversammlung nach Remchingen ein. Der Kreisverband Böblingen hatte für seine Mitglieder einen Bus organisiert. So trafen sich 11 Höfinger OGV-Mitlieder in Leonberg, wo die Bushaltestelle geplant war. Es ging dann über die Autobahn nach Remchingen in die dortige Mehrzweckhalle. Die Versammlung war eine typische Vereins-Hauptversammlung mit dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht des Kassierers sowie den Entlastungen von Kassierer und Vorstand. Im Anschluß daran hatte der LOGL eine Besichtigung des Pforzheimer Tierparks geplant, doch die Mitglieder des Kreisverbandes Böblingen zog es statt dessen in die Schmuckwelten der Stadt Pforzheim. Hier wurden wir durch die Ausstellungen mit sündhaft teuren Schmuckstücken geführt. Glücklicherweise hatte niemand soviel Geld dabei, um sich hier mit Geschenken eindecken zu können. Da bis zur Rückfahrt des Busses noch genügend Zeit war, konnten wir uns noch in einem Straßencafe eine Erfrischung leisten.

Am Spätnachmittag fuhren wir dann von Pforzheim nach Leonberg zurück, wo wir alle im Besen in Eltingen einkehrten.


Unsere Frühjahresausfahrt 2010

In diesem Jahr ging unsere Frühjahresausfahrt in den mittleren Schwarzwald. Wir starteten bei strahlend blauem Himmel um 7:30 Uhr in Höfingen und fuhrem mit dem Bus über die A81 bis Oberndorf und von dort über Landstraßen in das Gutachtal zu dem Museum der Vogtsbauernhöfe.

Dieses Museum zeigt die Geschichte der Bauernhöfe aus den verschiedenen Regionen des Schwarzwaldes beginnend mit dem Jahr 1538. Wir wurden in unsere eigene Vergangenheit entführt und konnten uns ein Bild machen, wie unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet haben.


Besonders interessiert waren wir an den Lebensumständen der damaligen Zeit und an den technischen Errungenschaften im Laufe der Geschichte. Wir konnten eine in Betrieb befindliche Küche sehen, in der das Feuer den ganzen Raum vernebelte.

Ebenso interessant war der technische Fortschritt im Bereich der Holzbearbeitung von einer mit hölzernen Zahnrädern betriebenen Plotzsäge zu einer mit Eisenzahnrädern ausgestattenen sogenannten Hochgangsäge.

Nach dem Rundgang durch das Museum waren wir hungrig genug für das Mittagessen, das wir in der Brauererigaststätte Löwen Post in Alpirsbach.

Nachdem alle gesättigt waren, bestiegen wir den Bus, um zu unserem kulturellen Höhepunkt unseres diesjährigen Ausflugsziel zu fahren: der Stadt Schiltach. Da in Schiltach zufälligerweise an diesem Sonntag der traditionelle Künstlermarkt stattfand, hatten wir keine Möglichkeit, mit dem Bus bis in die Ortsmitte zu fahren und mussten in der Nähe des alten Bahnhofes einen Parkpatz anfahren.


Wir begannen deshalb unseren Rundgang mit der Besichtigung des Museums "Schüttesäge" und der darin befindliche Ausstellung über das Flößerhandwerk und das Gerberhandwerk. Unser Reiseleiter erklärte uns, dass die Häuser der Gerber oben offene Dachstühle hatten, weil die Gerber dort ihre Felle und Leder getrocknet haben.

Nach diesem Exkurs in das Handwerk vergangener Zeiten mussten wir uns vorbei an den Ständen des Kunsthandwerkermarktes zum historischen Marktplatz unseren Weg bahnen. Dabei verloren wir schon ein Drittel unserer Reisegruppe an die interessanten Angebote dort.

Am historischen Marktpatz der Stadt Schiltach erfuhren wir, dass hier bereits im Jahre 78 unserer Zeitrechnung die Römer den Weg aus dem Kinzigtal aufwärts auf die Hochebene des Mittleren Schwarzwaldes gezogen waren, wenn sie von Straßburg nach Rottweil unterwegs waren. Allerdings waren damals die Geshichtsschreiber noch nicht so etabliert, weswegen es dazu noch keine schriftlichen Überlieferungen von Schiltach aus der damaligen Zeit gab.

Nach den ausfühlichen Erklärungen unseres Reiesleiters auf dem Marktplatz, die auch einige fremde Personen interessierte, die nicht zu unserer Gruppe gehörten, war unser nächtes Ziel die ehemalige Apotheke des Ortes, die heute noch als privat geführtes Museum Interessierten Besuchern offen steht. Hier konnten wir unter Anderem einen Nasenformer sowir die Herstellungsmethoden von Pillen, Tabletten und Zäpfchen sehen.

Nach dem Besuch des Apothekermuseums war der Bedarf an Historie so weit erfüllt, dass sich außer unserem Reiseleiter niemand mehr in das Stadtmuseum von Schiltach traute. Alle anderen waren inzwischen entweder auf Entdeckungstour durch den Kunsthandwerkermarkt oder in einem der verschiedenen Cafes oder Konditoreien hängengeblieben.

Um 17:00 Uhr waren aber alle pünktlich wieder zur Stelle, sodass wir zu unserer Weiterfahrt starten konnten. Unser nächtes Ziel war der Gasthof Linde in Spielberg, wo wir zum Abschluß noch unser Abendessen einnehmen und den Tag ausklingen lassen konnten.

Gegen 20:00 Uhr traten wir dann die Heimfahrt an und kamen wohlbehalten um kurz nach 9:00 Uhr wieder in Höfingen an. Nach mir vorliegenden Informationen hat dieser Ausflug allen Teilnehmern gut gefallen und deshalb planen wir für die Zukunft dies in ähnlicher weise wieder durchzuführen.


Veredeln von Apfelbäumen für Jedermann

Als Aktion zur landersweiten Streuobstwoche lud der OGV Höfingen seine Mitglieder und die Bevölkerung von Höfingen zu einem Veredelungskurs für Jedermann ein. Es mussten keine Vorkenntnisse dafür aber Interesse am Veredeln von Bäumen mitgebracht werden.

Zu Beginn unserer Veranstaltung erklärte unser Fachwart Hannes Auzinger ausführlich die theoretischen Grundlagen des Veredelns. Nach der theoretischen Grundlage kam dann die praktische Vorführung. Hannes zeigte detailliert wie die beiden zu verpropfenden Teile zugeschnitten werden müssen, damit sie dann auch richtig zusammenwachsen können, und wie der abschließende Verband und Wundverschluß mit Baumwachs durchgeführt werden soll.

Nachdem so jeder in die Geheimnisse des Veredelns eingeweiht war, kam die praktische Übung für alle Besucher. Um nun nicht beim ersten Male schon am teuren Objekt zu arbeiten, konnte jeder das Zuschneiden und Zusammenfügen an bereitgelegten Weidenzweigen üben. Dabei stellte sich schnell heraus, dass das, was beim Fachmann so einfach aussah, in Wirklichkeit doch etwas schwieriger ist und einiger Übung bedarf.

Nach den Weidenzweigen ging es dann doch endlich mit richtigen Apfelbäumchen los. Hannes hatte 50 schwach wachsende Unterlagen und verschiedene Edelreiser besorgt. Diese konnten nun unter fachmännischer Aufsicht unserer Fachwarte gleich vor Ort veredelt werden. Nach dem Veredeln wurden die Wurzeln noch ein wenig beschnitten und dann der zukünftige Baum in einen ausreichend großen Topf gepflanzt


Als dann alle Interessierten Anwesenden ihren Wunschapfel gepfropft und den Saal verlassen hatten, musste noch gereinigt und aufgeräumt werden.

Der Vorstand dankt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben - besonders unseren Fachwarten, die uns mit Rat und Tat unterstützt haben, und unserem Fachwart Hannes Auzinger für seinen hervorragenden Vortrag.



Jahreshauptversammlung

Am Freitag, dem 5. März 2010 hielten wir unsere Jahreshauptversammlung im Foyer der Strohgäuhalle in Höfingen ab.

Nach der Eröffnung durch unseren Vorsitzenden Willy Brösamle erhoben wir uns zum Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Vereinsmitglieder von den Plätzen.

Es folgten die Berichte des Vorstandsvorsitzenden, der Schriftführerin und des Kassierers. Nach der Entlastung von Kassierer und Vorstand wurden der stellvertretende Vorsitzende, der Kassierer und drei Ausschussmitglieder in ihren Posten per Akklamation bestätigt.


Zu den Ehrungen konnten wir den Vorsitzenden des Kreisverbandes Helmut Plaz begrüßen.


Wir hatten diesmal zehn Mitglieder mit 25jähriger Mitgliedschaft, ein Mitglied mit 40jähriger Mitgliedschaft und - als besondere Ehrung - unseren Vorsitzenden für zehn Jahre Vorstandschaft zu ehren.

Weiterhin ehrten wir unsere Schriftführerin Bettina Brösamle für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei der Erstellung unseres Infoblattes und die Mitorganisation der Sonnenblumenaktion.

Der Frau unseres Vorsitzenden - Renate Brösamle - wurde ein Blumenstrauß als kleines Dankeschön für ihren Einsatz bei vielen Gelegenheiten während der vergangenen zehn Jahre überreicht.

Dann kam der Höhepunkt der diesjährigen Jahreshauptversammlung. Da im Anschluß ein Vortrag von unserem zweiten Vorsitzenden Martin Rudorfer zum Thema Kürbiszucht anstand, hatte unser Chefkoch Fritz Grillparzer eine Kürbiscremesuppe gekocht.

Diese Suppe schmeckte vielen Mitgliedern so gut, dass sie das Angebot zu einem Nachschlag annahmen.

Nachdem wir mit der Suppe so richtig auf Kürbis eingestellt waren, konnte Martin mit seinem Vortrag VOM KLEINEN KERN ZUR GROSSEN PFLANZE - DER K Ü R B I S - beginnen. Er gab uns erst einen theoretischen Überblick und berichtete dann von seinen Erfahrungen mit dem Kürbisanbau.

Als Anschauungsobjekt brachte er uns einen Kürbis der Sorte Cucurbita argyrosperma (langer Riesenkürbis) mit, den wir dann alle einmal untersuchen durften.

Zum Abschluss zeigte er noch, wie er seine größten Prachtexemplare geerntet und gewogen hat.

Nach dem Vortrag über die Kürbiszucht folgte noch der Jahresrückblick in Bildern und die Vorschau der geplanten Aktivitäten des Vereins im Jahr 2010. Die Veranstaltung endete um 21:30 Uhr


Winterschnittkurs

Am 16. Januar führten wir unseren diesjährigen Winterschnittkurs durch. Bei 7 Grad Kälte fanden sich um 9:00 Uhr schon ca. 25 Interessierte zu unserem Winterschnittkurs auf der Obstbauwiese ein.
Unsere Fachwarte zeigten zunächt an einigen Kernobstbäunen den richtigen Schnitt, sodass im Sommer die Bäume wieder Licht, Luft und Sonne bekommen könnten. Es wurde auch die Unsitte angesprochen, manche Zweige nur anzuschneiden anstatt zu entfernen.

Zum Abschluß wurden auch ein paar Zwetschgenbäume fachgerecht beschnitten.
Während unsere Fachwarte und ihre Gäste noch debattierten, warum welcher Ast abgesägt und welcher am Baum bleiben sollte, stellten schon eifrige Helfer den Pavillon als Wind- und Wärmeschutz für das anschließende Bratapfelfest auf.
Wie man klar erkennen kann, war es an diesem Morgen ziemlich sehr kalt, sodass unsere Damen leicht zu Frieren bagannen. Im Hintergrund sieht man allerdings schon das Gegenmittel gegen die Kälte: heiße Bratäpfel und Glühmost.
Nach Beendigung des Baumschnittkurses konnten sich dann alle Mitglieder und Gäste im geheizten Pavillon mit Glühmost aufwärmen und die Bratäpfel genießen.

Zum Abschluß des Winterschnittkurses wurde noch schnell ein Gruppenfoto mit den beteiligten Fachwarten gemacht.

Dann kam der bisher noch geheimgehaltene zweite Höhepunkt unseres diesjahrigen Winterschnittkurses: die Enthüllung und offizielle Freigabe unseres OGV-Schaukastens. Unser Willy durfte das Tuch von dem Kasten ziehen und somit der anwesenden Öffentlichkeit präsentieren.

 

Alle Anwesenden waren über unser neues Informationsmedium hellauf begeistert und studierten den Aushang so intensiv, als hätten sie ihn zum ersten Mal gesehen. Dabei hatten zumindest die Vereinsmitglieder alle den Inhalt - unser 4. Vereinsblättle - schon gesehen gehabt. Trotzdem war diese Schaukastenenthüllung für alle Anwesenden ein positives Ereignis.
Wir danken unseren Fachwarten für die lehrreiche Schnittkursdurchführung, Horst und Gerlinde für den Glühmost, Fritz für seine besonders schmackhaften verschiedenen Bratapfelsorten und Martin für das Sponsoring des Schaukastens.