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Obst- und Gartenbauverein Höfingen e.V.   


Im Jahre 2013 haben wir bisher folgende Aktionen durchgeführt:

Durch Anklicken der Bilder werden diese auf die Originalgröße vergrößert.

 


Jahreshauptversammlung

Am 8. März führten wir im Foyer der Strohgäuhalle unsere Jahreshauptversammlung durch. Nach der Begrüßung und dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres durch unseren Vorsitzenden Willy Brösamle berichtete unsere Schriftführerin Bettina Brösamle über die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Dann folgte der Kassenbericht des Kassierers Klaus Kies, der die Zahlen per Beamer für alle gut sichtbar präsentierte. Er bedankte sich namentlich bei den Spendern, die großzügig den Verein unterstützten. Nach dem Kassenbericht folgte die Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl des zweiten Vorsitzenden, der Schriftführerin und von drei Beisitzern.

Die nachfolgenden Ehrungen führte Herr Gommel als Vertreter des Landesverbandes LOGL durch. Es wurden folgende Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft und für Amtsträger durchgeführt:

  • Für 25-jährige Mitgliedschaft:
    • Herr Artur Här
    • Herr Gottfried Herzig
    • Frau Hannelore Herzig
    • Herr Martin Rudorfer
    • Herr Klaus Scheyhing
    • Herr Alfred Schrimm
  • Für 40-jährige Mitgliedschaft:
    • Herr Matthias Stammel
  • Für 50-jährige Mitgliedschaft:
    • Herr Otto Grözinger
    • Herr Gerhard Hildinger
    • Herr Walter Hörner
  • Für 65-jährige Mitgliedschaft:
    • Herr Eugen Hildinger
  • Für 10 Jahre Tätigkeit als Kassierer:
    • Herr Klaus Kies
  • Für 15 Jahre Tätigkeit als Kassenprüfer:
    • Herr Thomas Hübner
    • Herr Rainer Maoro

Beim Punkt Verschiedenes wurde unsere diesjährige Frühjahresausfahrt erläutert. Es geht nach Besigheim, wo wir einenLehrpfad über alte Obstsorten besichtigen werden. Anschließend geht es zum Mittagessen und danach findet eine geführte Stadtbesichtigung statt. Den Abschluß bildet ein gemütliches Beisammensein im Schreyerhof in Hessigheim statt.

Der offizielle Schluß der Jahreshauptversammlung war um 20:30 Uhr.


Winterschnittkurs

Am 12. Januar führten wir unseren diesjährigen Winterschnittkurs durch. Bei schneebedeckten Feldern und leichtem Schneefall trafen sich 20 Baumschnittbegeisterte an der Obstbauwiese im Gewann Pfad. Weil das Wetter so ungemütlich war, gab unser Fachwart Hannes Auzinger zunächst einen theoretischen Überblick über den Baumschnitt im Winter. Er erklärte die verschiedenen Schnittechniken bis hin zum Riss, der besonders beim Sommerschnitt im Juni angewandt wird.

Dann ging es hinaus in die Kälte, um das soeben gelernte am lebenden Objekt umzusetzen. Zunächst standen wir zwar halbwegs windgeschützt, doch als es dann zu weiteren Bäumen ging, wehte uns der Schnee ins Gesicht.

Deshalb beschlossen wir nach drei weiteren Bäumen, dass für heute alles Wichtige gezeigt war und gingen in die Hütte, wo wir bei Brezel und Glühmost uns an der Gasheizung aufwärmen konnten.

Wir bedanken us bei unserem Fachwart Hannes Auzinger für den lebendigen Vortrag und die lehrreiche Schnittvorführung.


Hygienekurs 2013

Am 19.04.2013 führte der OGV Höfingen im Foyer der Strohgäuhalle für die Helfer bei Vereinsfesten und alle Interessierte einen Hygienelehrgang (Auffrischungskurs) durch.
Die Veranstaltung / Belehrung ist gemäß § 43 Abs. 4 Infektionsschutzgesetz (IfSG) gesetzlich vorgeschrieben für alle Helfer, die mehr als zweimal jährlich bei Vereinsfesten mitarbeiten.
An der Veranstaltung haben ca. 110 Personen teilgenommen (Mitglieder des OGV und zahlreicher anderer örtlicher Vereine).
Die Vorbereitung des Hygienekurses und die präzise administrative Verwaltung der Unterlagen vor Ort (Führung der Einschreibelisten / Verteilung von Belehrungsmerkblättern /Auswertung von Fragebogen, Vergabe der Teilnahmebestätigungen, etc.) erfolgte durch Bettina Brösamle.

Unser 1.Vorsitzender Willy Brösamle konnte als fachkundigen Referenten erneut den „Chefkoch“ des OGV (Fritz Grillparzer) honorarfrei gewinnen.

Zu Beginn des Abends – quasi als Einstimmung - erlebten die Teilnehmer in einem von Rainer Maoro und Thomas Hübner professionell aufgeführten Sketch was man hygienetechnisch beim „Bruzzeln“ richtig oder falsch machen kann.

Fritz schaute dem Sketch ungläubig zu - die Zuschauer hatten die Möglichkeit die erkannten „Grill-Fehler“ der beiden Laienschauspieler in einem Fragebogen zu dokumentieren. Unter allen richtig ausgefüllten Fragebogen wurde am Ende der Veranstaltung der Hauptpreis verlost.

Fritz leitete im Anschluss an diesen Sketch den Auffrischungskurs und vermittelte den Anwesenden gewohnt professionell, kompetent, engagiert, anschaulich und einprägsam die wichtigsten Informationen.

Ziel des Abends war es, ein Bewusstsein für die Problematik der Übertragung von Krankheitserregern durch Lebensmittel zu schaffen, denn bei Vereinsfesten kann unter Umständen schnell ein größerer Personenkreis betroffen sein.

Der Hygienekurs soll die im Lebensmittelbereich tätigen Helfer in die Lage versetzen, Anhaltspunkte für ein Tätigkeitsverbot bei sich selbst - und ggf. auch anderen -festzustellen und entsprechend handeln zu können.

Alle Teilnehmer des Auffrischungskurses wurden von Bettina namentlich erfasst. Die Vorstände der Vereine oder deren Vertreter erhielten von ihr am Ende der Veranstaltung für die angemeldeten und anwesenden Mitglieder ein Informationsblatt als Nachschlagewerk (=Orientierungshilfe, damit gemeinschaftliches Essen und Trinken ungetrübt genossen werden kann) sowie entsprechende Teilnahmezertifikate.

Bei eventuellen Prüfungen durch Gesundheitsämter können diese Unterlagen genutzt/vorgelegt werden.

Am Ende des Abends wurden die während des Sketches ausgefüllten Fragebogen ausgewertet. Die 10 möglichen Antworten wurden von mehreren Anwesenden korrekt notiert. Der Gewinner mußte deshalb durch die Glücksfee des OGV ermittelt werden.

Dieter


Frühjahrsausflug 2013

Am Sonntag den 21. April 2013 erfolgte der Frühjahrsausflug des OGV Höfingen.

Wir starteten in Höfingen um 09.00 Uhr im luxuriös ausgestatteten Luxusbus von Karl Kost. Zu Beginn der Fahrt erläuterte der Busfahrer den Fahrgästen die wichtigsten Instrumente. Er wies unter anderem darauf hin, dass trotz Außentemperatur von 10 Grad der Bus dank moderner Klimaanlage auf konstant 23 Grad temperiert sei. Sollte trotzdem Unwohlbefinden aufkommen würde er jederzeit auf Zuruf reagieren - dies sei ihm aufgrund seiner schon Jahrzehnte dauernden Ehe problemlos möglich.

Für ganz brenzlige Situationen habe der Bus eine Bordtoilette mit verschiedenfarbig beleuchten Instrumenten. Für unabwendbare Ereignisse möge man sich unbedingt hinsetzen (Hinweis: die Anschnallpflicht gilt nicht in der Bordtoilette !), und vor Verlassen des Gehäuses den Sitzdeckel auf jeden Fall schließen.

Die Reiseteilnehmer waren aufgrund der einführenden Worte bei bester Laune und folgten auf der Fahrt interessiert den Erläuterungen des Busfahrers.

Er machte auf fast alle kulturellen, architektonischen, landschaftlichen und geschichtlichen Besonderheiten aufmerksam, an denen wir unterwegs vorbeikamen. Die Ausflugsfahrt wurde so quasi nebenbei zu einer unerwarteten „Studienfahrt“.

Während der Fahrt ließ Klaus Kies schon mal die Liste mit den Mittagstisch-Gerichten umlaufen. Seiner Bitte, nur die Gerichte anzukreuzen, die man wirklich essen wolle, wurde anstandslos nachgekommen.

Um 09.30 Uhr erreichten wir unser 1.Etappenziel: den Obstlehrpfad des Obst- und Gartenbauvereins Besigheim.

Dort wurden wir schon erwartet von Walter Zeyle, der uns mit launigen Worten auf dem 1,5 km langen Rundwanderweg begleitete, uns die zahlreichen alten Obstsorten erläuterte und alle unsere Fragen bestmöglich beantwortete.

Der Lehrpfad des OGV Besigheim soll:

  • Einblick geben in die Vielfalt und die Verwendungsmöglichkeiten althergebrachter Obstsorten,
  • Interesse am Erhalt der Streuobstbestände wecken,
  • dem Aussterben der Streuobstwiesen entgegenwirken.

Beim Aufbau des Lehrpfades war die Mithilfe von Obstbau-Fachwarten und das Wissen älterer Besigheimer Bürger eine große Hilfe. Auch die Universität Hohenheim stand mit Rat und Tat zur Seite. So gelang es, ältere und bereits in Vergessenheit geratene Apfel-und Birnensorten neu zu bestimmen. Über mehrere Vegetationsperioden hinweg wurden die Bäume beobachtet, um heute bereits unbekannte Sorten wieder identifizieren zu können. Mehr als 60 Obstbäume konnten so namentlich eingeordnet und katalogisiert werden.

Nachdem wir schon am frühen Morgen mit viel Wissen über alte Obstsorten bis zur Schädeldecke vollgepfropft worden waren, machte sich am Ende des Rundganges unser Magen allmählich mit störenden „Brummgeräuschen“ bemerkbar.

Daher fuhren wir auf dem kürzesten Weg mit dem Bus nach Löchgau. Dort erwartete uns in der „Alten Kelter“ hervorragendes Mittagessen. Vor der Gaststätte stand für alle Restaurantgäste kostenlos ein Kinderkarussell bereit. Allerdings hatte um die Mittagszeit niemand von den Erwachsenen genügend getrunken, um es benutzen zu wollen….

Gut gesättigt fuhren wir anschließend nach Besigheim – den Ort den der MDR Sachsen im Jahr 2010 zum schönsten Weinort Deutschlands wählte.

Besigheim liegt 13 km nördlich von Ludwigsburg am Zusammenfluss von Neckar und Enz. Die Altstadt liegt malerisch auf einem lang gestreckten, steilen Hügel, auf drei Seiten umgeben von den beiden Flüssen. Am Rathaus von Besigheim warteten bereits unsere Führer, die uns in 2 Gruppen durch die Stadt führten und mit ihrem fundierten stadtgeschichtlichen Wissen alle Einzelheiten zur Stadt Besigheim erläuterten.

Besigheim ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbilder in Süddeutschland. Auch auf bedeutende Söhne und Töchter der Stadt machten unsere Führer aufmerksam.

Im Anschluß an die Führung blieb für uns alle noch genügend Zeit für einen „kleinen individuellen Zug durch die Gemeinde“. Aufgrund des noch frühen Tages landeten wir bei dieser „Kneippkur“ aber nicht in speziellen Lokalitäten oder Spelunken, sondern in sehr gut geführten Cafés. Dort konnten wir uns ausgiebig an den leckeren Besigheimer Kuchen- und Eisspezialitäten erfreuen.

Gegen 17.00 fuhren wir mit unserem Bus vorbei an den Felsengärten und der Felsenkellerei Hessigheim weiter nach Steinheim an der Murr. Dort erwartete man uns bereits im „Restaurant Zum Lamm“ in der Marktstraße zum Abendessen.

Wir ließen uns in geselliger Runde verwöhnen von gut bürgerlich zubereiteten Speisen, schwäbischen Spezialitäten oder einem herzhaften Vesper. Anschließend machten wir uns mit dem Bus wieder auf den Heimweg.

Gegen 20:00 Uhr kamen wir „gebildet“, gesättigt und bestens gelaunt nach einem erlebnisreichen Ausflug wieder in Höfingen an.

Klaus Kies bedankte sich kurz vor der Ankunft mehrsprachig bei Gästen und Busfahrer, unser 1.Vorsitzender Willy Brösamle bedankte sich bei allen Mitfahrenden für die Teilnahme und alle freuten sich, dass wir gemeinsam einen erlebnisreichen, geselligen und unvergesslichen Sonntag miteinander verbringen konnten.

Dieter



Bericht vom Juni-Stammtisch des OGV Höfingen

Am 26.06.2013 fand der Juni-Stammtisch des OGV Höfingen im Nebenzimmer der Metzgerei Hörnstein statt.

Es war wieder eine tolle Runde von knapp 20 Mitgliedern zusammengekommen.

Unser 1.Vorsitzender Willi berichtete zu Beginn vom Ablauf des Mosttests in Herrenberg (Details dazu sind in einem separaten Bericht in diesem Infoblatt enthalten). Außerdem wurde u.a. der voraussichtliche Ablauf des Sommerfestes im August besprochen und viele andere kleinere und größere aktuelle Themen. So kam im Laufe des Abends jeder mit jedem ins Gespräch, es entwickelten sich bei herzhafter Schlachtplatte der Metzgerei Hörnstein und Beigabe von viel Flüssignahrung zahlreiche ernste und weniger ernste Gesprächsthemen – nicht nur rund um OGV-Aktivitäten.

Irgendwie kam im Laufe des Abends ein besonderes „Doping-Mittel“ auf den Tisch: Schweizer „Quöllfrisch“.

Dabei handelt es sich um ein süffiges Appenzeller Vollmond-Bier (siehe Foto) in Flaschen mit Schraubverschluss. Nach dem bzw. selbst beim Genuss dieses Bieres wurde viel „philosophiert“, z.B.:

Junge Menschen können trinken ohne Durst zu haben,
Ältere Menschen können reden ohne ein Thema zu haben
manchmal ist es aber auch umgekehrt….

Der Stammtisch wurde insgesamt wieder genutzt, um

  • kostenlos Wissen untereinander auszutauschen
  • exakte Fachinformationen aus 1.Hand zu erhalten
  • das ein oder andere Insiderwissen zu erfahren
  • fachliche Fragen, die man immer schon mal stellen wollte, von Spezialisten beantwortet zu bekommen
  • sich untereinander besser kennenzulernen
  • interessante Gespräche in geselliger Runde zu führen

 

Der nächste Stammtisch wird im September stattfinden. Wir hoffen, dass auch dazu wieder viele Mitglieder zusammenkommen werden.

Zum Schluss dieses Kurzberichtes noch eine besondere Erkenntnis, die nach zahlreichen Rotwein- und Quöllfrischgetränken zu später Stunde gereift ist:

Aufgrund einer aktuellen Studie ist es offenbar egal, in welcher Reihenfolge in diesem Stammtisch-Bericht die Buchstaben in einem Wort angeordnet sind! Das einzig wichtige ist, dass der erste und letzte Buchstabe eines Wortes immer am richtigen Platz stehen:

Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sein, und man knan es torztedm onhe Porbelme lseen. Das ghet dseahlb, weil das mneschilche Geihrn nicht jdeen Bchustbaen liset sodnern das Wrot als Gnaezs.

Stimmt nicht? – Doch: dnen vliee Breichte snid zawr taloter Böldnisn, wreedn aebr totrzedm nhict geselen….

Dieter


Sommerfest 2013 auf dem Rathausplatz

Das OGV Sommerfest fand vom 10.08.2013 – 12.08.2013 bei herrlichem Wetter auf dem Rathausplatz statt.

Bereits am Vortag (09.08.2013) begann ab 8 Uhr mit vielen fleißigen Helfern der Aufbau von Zelten, technischen Geräten, Sanitär- und Elektroinstallationen. Ohne diese Aktivitäten geht nichts!

In Millimeterarbeit musste u.a. der Ausschankwagen der Schönbuchbrauerei, der Kühlwagen und der Toilettenwagen an die richtige Position bugsiert werden. Auch Kasse, Kaltgetränkeausschank, Essensausgabe und Spülmaschinen mussten ebenfalls voll funktionsfähig korrekt positioniert werden.

Pünktlich wie im Zeitplan vorgesehen konnte unser 1. Vorsitzender Willy am Samstag den 10.08.2013 um 17:00 Uhr das große Sommerfest eröffnen. Die Besucher strömten in Scharen…:

Der Himmel schickte 3 Tage Sonne und laue Abende. Die Schlangen an der Kasse (auf dem Foto sind Helmut und Horst zu sehen) waren trotz der zahlreichen Gäste nie sehr lang, denn es gab ja beste Unterstützung durch das OGV-eigene Bedienungsteam.


An den Verkaufsständen, an Tischen und Bänken wurde die Stimmung immer besser.Dieses Jahr hatte Manuel erstmalig die Hähnchen am Holzkohlegrill zubereitet. Die hervorragende Qualität der OGV-Hähnchen (alle mit wenigen Flugstunden und freilaufend aufgewachsen - und daher besonders zart) führte nur gelegentlich zu kleineren Schlangen. Die Hähnchen gingen an allen 3 Tagen weg wie „warme Semmeln“.

Der Sonntag begann um 10 Uhr mit einem gut besuchten Gottesdienst unter freiem Himmel. Vorteil: Die Teilnehmer konnten ohne Ortswechsel danach mit dem „Frühschoppen“ weitermachen.

Parallel zum Frühschoppenstart läutete Walter Hörnstein seine Glocke für den Beginn des Höfinger Kunstmarktes, der bei sommerlichen Temperaturen (zeitweise jenseits der 30 Grad) in den Seitenstraßen stattfand. Nicht nur Leonberger Künstler und Künstlerinnen boten ihre Werke an (Holzskulpturen, Holzschnitte, Gemälde in Acryl und Öl auf Leinwand, Skulpturen aus Stahl, Stein, Holz u.va.m).

Manche Kaufabsicht wurde im Gewölbekeller des Kurfissgebäudes noch einmal überdacht und dann final beschlossen. Dort sorgten die weiblichen OGV-Mitglieder mit Begeisterung mit Kaffee, Kuchen und Torten für ein angemessenes Ambiente. Die zahlreichen Kuchenspenden haben den Gästen bestens geschmeckt. Es ist nichts übrig geblieben!

Der Montag begann offiziell um 14:00 Uhr mit dem Seniorennachmittag - einige Senioren hatten aber schon vorher Hunger, sodass der Betrieb bereits genen 12:30 Uhr begann.

Alle die sich als „Seniorin/Senior“ zu erkennen gaben (den meisten sah man das Seniorenalter gar nicht an) erhielten vom 1. Vorsitzenden Willy Verzehrgutscheine. Am Wurstgrill war „ Hochleistungsgrillen“ angesagt - die Bierzapfhähne standen nicht mehr still.

Unser Chefkoch Fritz verwöhnte mit seinen Teams die Gäste am Sonntag mit selbstgemachten „Spätzle mit Soße“ und am Montag mit „Riesen-Apfelpfannkuchen“:

Um die Stimmung des Seniorennachmittags recht lange auf hohem Niveau zu halten spielte der eigens engagierte Alleinunterhalter Martin Kraft aus seinem großen Repertoire Oldies und Ohrwürmer fast bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Gegen Abend kamen Höfinger aller Altersklassen, um den Festausklang gemeinsam genießen zu können.

Leider setzte gegen 21 Uhr ein heftiger aber kurzer Regen ein. Schnell waren dadurch Bänke und Tische im Freien wie leergefegt:

Alle Gäste siedelten ohne zu zögern um ins Festzelt und konnten dort im Trockenen entsprechend weiterfeiern. Das Spülmaschinenteam und die „Abräumer“ hatten nochmals alle Hände voll zu tun. Sie stellten die Ordnung bei Gläsern und Geschirr wieder her :

Bei steigender Stimmung war gegen Mitternacht dann trotzdem Schluß. Alle gingen zufrieden nach Hause.

Getreu dem Motto: “Wer Abends feiern kann, kann auch morgens aufstehen“, trafen sich die OGV-Mitglieder am 13.08.2013 um 8 Uhr wieder zum Aufräumen. Allen war die Begeisterung vom Vorabend noch anzumerken. Diese galt es zu nutzen um alles wegzupacken, aufzuräumen und den Rathausplatz wieder so herzurichten als ob die Tage davor nichts gewesen wäre.

Unser 1. Vorsitzender Willy blickt auf ein rundum gelungenes Sommerfest zurück!

Einige Worte des Dankes dürfen keinesfalls fehlen:

Der OGV Höfingen dankt allen freiwilligen Helfern, ohne die ein derartiges mehrtägiges Vereinsfest niemals durchführbar wäre.

Der Dank gehört auch den Frauen, deren selbstgebackene Kuchen jedes Jahr mehr Freunde gewinnen und natürlich auch die Vereinskasse füllen!

An letzter Stelle aber nicht zuletzt natürlich der Dank an die zahlreichen Gäste, ohne die das Alles nicht möglich wäre!

Der OGV Höfingen würde sich freuen, wenn alle im nächsten Jahr wieder dabei wären.

Dieter        



Kürbisschnitzen am 26.10.2013

Am Samstag, 26 10.2013 war es wieder soweit. Der OGV Höfingen hatte die Öffentlichkeit (Jung und Alt) eingeladen zum generations-übergreifenden großen Kürbisschnitzen 2013 auf dem Parkplatz vor der Strohgäuhalle Höfingen. Organisiert, vorbereitet, und unter der perfekten Leitung von Bettina Brösamle kamen bei schönem Herbstwetter und spätsommerlichen Temperaturen die Kürbis-Schnitzkünstler scharenweise. Im Laufe des Nachmittags wurden über 100 Kürbisse künstlerisch gestaltet und mit verschiedenen Motiven verziert.

Die Rohlinge dieser Schnitzaktion wurden von den Kürbiszüchtern Martin und Helga Rudorfer zur Strohgäuhalle gebracht: Die angehenden Künstler erhielten gegen einen geringen Kostenbeitrag:

  • einen Kürbis nach Wahl
  • Löffel zum Aushöhlen
  • Schablonen und Stifte zum Aufmalen der Motive
  • kleine Sägen und kleine Messer
  • natürlich jegliche Hilfe und Unterstützung durch OGV - Mitglieder zum bestmöglichen Gelingen der Kunstwerke>
  • zum Abschluss eine bleibende Erinnerung (siehe Ende dieses Berichtes….)

Ausgestattet mit Material und Werkzeug ging es los:
Unter Leitung von Bettina wurde mit einem großen Messer zunächst der Kürbisdeckel in Zackenform ausgeschnitten.

Uli Reinprecht erläuterte dabei fachmännisch wie man den Kürbis schnell, problemlos und bestmöglich aushöhlt. Dazu muss man mit einem Löffel das gesamte Fruchtfleisch entfernen - bis nur noch die Kürbiswand vorhanden ist.

Das ausgehöhlte Kürbisinnere wurde von Willy fachgerecht entsorgt. Dadurch konnte er sicherstellen, dass der Parkplatz vor der Strohgäuhalle sauber blieb und am Ende des Tages keinesfalls einem „Kürbis-Schlachtfeld“ ähnelte. Im folgenden Arbeitsschritt war die Kreativität jedes einzelnen gefragt.

Mit einem wasserfesten Stift und/oder Nadeln wurden die Schablonen oder – insbesondere bei den erwachsenen Schnitzern - ein individuelles Ausmaß an Schrecklichkeit auf die Kürbisse übertragen oder eingeritzt.

Mit einer kleinen Säge oder einem kleineren, handlichen Messer wurden die aufgebrachten Motive ausgeschnitten. Ab und zu wurde schon mal zu viel weggeschnitten. Dann kamen die Zahnstocher zum Einsatz mit denen die irrtümlich weggeschnittenen Stücke wieder unsichtbar befestigt wurden.

Die Schnittkanten der fertigen Kürbisse wurden zum Schluss mit Haarspray oder Klarlack versiegelt, um sie länger haltbar zu machen.

Voller Stolz präsentierten am Abend die Kinder ihren persönlichen „Halloweenkürbis“.

Als Dankeschön und Belohnung für die gezeigten Leistungen erhielten sie auf Wunsch ein Foto ihres Kunstwerkes und ein persönliches „Kürbisschnitzdiplom“.

Die erwachsenen Künstler statteten ihre Kürbisse gleich mit Teelichtern aus und brachten sie bei Einbruch der Dunkelheit zum Leuchten.

Stellvertretend für die Kunstwerke der Erwachsenen nachstehend die Schnitzarbeiten von Margit Blöink (Spinne und Spinnennetz) und Ulli Reinprecht (individuell gestaltetes Gespenstergesicht):

Es bleibt abschließend festzuhalten, dass auch in diesem Jahr - trotz des vielfachen Einsatzes von Messern, Sägen und anderen spitzen Gerätschaften - sich niemand verletzt hat, und die vorsichtshalber bereitliegenden Pflaster nicht verwendet werden mussten.

Dieter